21. Tag
5. September – Manning Pak, Hope, West Vancouver bis Horseshoe Bay
An Princeton vorbei, weiter durch Hope geht
es über eine kurvenreiche Strecke in den Manning Provincial Park. Die bewaldeten
Berge werden hier wieder steiler und die Landschaft gefällt uns wesentlich
besser. Wir wollen einen Spaziergang machen zu einer Stelle, an der man Biber
beobachten kann. Leider wird daraus nichts, da die Wälder nicht betreten werden
dürfen wegen der Brandgefahr. Sehr schade! Es ist vieles abgesperrt hier, Wie
können einige kilometerlang nicht mal eine Pause machen.
Das Städtchen Hope ist als sehr schön
gelegen beschrieben, aber der Ort an sich ist etwas blass. So wechseln wir vom
Highway 1 auf den nördlichen Highway 7 in Richtung Vancouver. Die Landschaft mit
den Bergen auf der einen Seite und dem Fraser Fluss auf der anderen ist hier
stark von landwirtschaftlichen Betrieben geprägt. In der glänzenden Sonne
leuchten die gelben Weizenfelder ganz intensiv. Eine sehr schöne Kulisse. Die
ersten Vororte Vancouvers sind bald erreicht. Dadurch, dass wir die verbrannten und
gesperrten Gebiete schneller als geplant passiert haben, erreichen wir Vancouver
2 Tage früher. Im etwas vornehmeren West Vancouver möchten wir diese Zeit an
einem Strand entspannen, bevor wir uns in die Großstadt stürzen. Aber daraus
wird nichts: Es ist im Wesentlichen eine Steilküste, die an einigen Stellen
bebaut wurde und Strand ist nicht zu finden.
Es bleibt uns nichts anderes übrig als den
nächsten Campground anzufahren „Capilano R. V. Park“ in Nord Vancouver direkt an
der Lions Gate Bridge. Diese Brücke ist eine der beiden Verbindungen über den
Fraser in die Stadtmitte. Entsprechend hoch ist der Lärmpegel auf dem furchtbar
engen Campingplatz. Ab und zu kann man die Bahn noch hören, aber dafür ist es
auch richtig teuer mit 45 $ Übernachtungsgebühr. Eigentlich sollten jetzt
angenehm entspannende Tage folgen, doch dieser Platz allein nervt schon. Etwas
entschädigt dafür die Klaviermusik, die aus dem Nachbarwohnmobil erklingt...