20. Tag
4. September – Revelstoke, Kelowna, Okanagan Valley, Princeton
Um 6 Uhr wird die Geburtstagsdeko für Jens
aufgebaut und aufgeblasen. Nach einem Stück Schokoladentorte zum Frühstück
(igitt) fahren wir los. Den kleinen Nationalpark Mount Revelstoke
müssen wir leider rechts liegen lassen, da die einzige Straße für uns nicht
befahrbar ist. Am Rande des Parks besuchen wir aber einen Wald mit gigantischen
roten Zedern und tausenden von Motten.
Beides ist sehr beeindruckend.
Auf Wunsch des Geburtstagskindes frühstücken
wir in einem Laden einer bekannten Fast-Food-Kette am Rande von Revelstoke. Kurz
darauf beobachten wir einen Helikopter und ein Löschflugzeug bei der
Brandbekämpfung in einem Waldgebiet. Es mutet sinnlos an. Aber trotz alledem
entscheiden wir durch das Okanagan Valley zu fahren, weil die Alternativroute
einfach zu viele Kilometer mehr auf dem Tacho bedeuten.
Es folgen mehrere Stunden Fahrt durch ein
warmes Tal am Okanagan Lake entlang. Die nicht bewässerten Stellen sind in
diesem großen Obst- und Gemüseanbaugebiet gelb vertrocknet. Wie Freunde
berichteten kann man auf dieser Strecke an unzähligen Obstständen leckere
Früchte einkaufen. Wir können keine Stände finden. Gegen 14 Uhr erreichen wir
Kelowna. Große Teile des Okanagan Montain Provincial Parks brennen. Im Ort ist
es völlig windstill und der Himmel darüber ist schwarz. Will man etwas sehen,
braucht man Licht. Eine gespenstische Atmosphäre.
Kurze Zeit später wird es aber wieder heller
und wir wechseln auf den Highway 3a, an dem es dann tatsächlich den ein oder
anderen geöffneten Früchtestand gibt. Nach nochmaligem Wechsel auf den Highway 3
wird es wieder bergiger auf dieser landschaftlich sehr schönen Strecke. Wir
stoppen auf einem Campground kurz vor Princeton an einem Fluss, der kaum noch
Wasser führt und kochen ein leckeres Geburtstagsabendessen.Fazit des Tages: Unsere Fahrt durch das
Okanagan Valley fanden wir nicht sehr spannend. Dieses Tal hat in diesem Sommer
aufgrund des fehlenden Regens sicherlich sehr gelitten, aber auch in grünen
Farbtönen können wir es uns kaum reizvoller vorstellen.