17. Tag
1. September – Banff
Wir gehen den Tag langsam an. Ich habe
ungewöhnlicherweise starke Kopfschmerzen. Zuerst brauchen wir eine Dump Station.
Der junge Mann am Empfang weist uns den Weg. Wir fahren am Lake entlang durch
ein schönes und waldreiches Gebiet, aber die Station finden wir nicht. Ina und
Jens wollen zu den „Hot Springs“ und diesmal wirklich in den heißen Quellen
baden. Aber dieser Pool ist nicht nur klein, sondern auch brechend voll, so dass
wir mit der Seilbahn nebenan auf den Mount Sulphur fahren. Hier sind wieder mal
jede Menge Japaner unterwegs und die Aussicht ist gelblich diesig. Die einzigen
Lichtblicke sind schöne Vögel mit dem herrlichen Namen „Clarks Nutcracker“.
Zurück in Banff machen wir einen kleinen
Bummel durch den Ort und entnehmen einem Satellitenbild im Supermarkt, dass es
tatsächlich Rauchschwaden sind, die die Berge hier einhüllen. Amüsiert sind wir,
als wir auf rustikal getrimmte Holzhäuser mit Namen wie Haus Edelweiß finden,
vor denen dann auch noch Japaner die Treppe fegen.Morgen wird die Entscheidung fallen, in
welche Richtung wir weiterfahren (müssen). Heute war kein Quietschen mehr zu
hören…