14. Tag
29. August – Jasper, Mount Whistler (2.464 m), Mount Robson (3.954 m)
Heute haben wir wieder einen schönen, klaren Blick auf die Berge. Somit früh raus aus den Federn. Und wir werden dafür belohnt: Direkt vor unserem Wohnmobil grasen einige Wapiti Hirsche. Die Tiere sind wohl schon sehr an Menschen gewöhnt. Selbst als neben uns ein Pick Up-Gespann mit großem Getöse einparkt, fühlen sie sich nicht gestört.
Nach dem Frühstück fahren wir 4 km den Berg hinauf zur Tramway, die uns auf den Mount Whistler bringen soll. Die quietschenden Geräusche des Wohnmobils haben heute nicht nach kurzer Zeit aufgehört, dafür stinkt es nach verbranntem Gummi. Wir können aber nichts finden.Oben auf dem Berg erwartet uns eine wahnsinnig schöne Aussicht auf die gesamte umliegende Bergwelt und die Täler einschließlich Jasper. Wunderschön! Und wir können hier oben die flinken „Golden Mantled Ground Squirrels“ beobachten. Mittags fahren wir wieder ins Tal hinunter, denn wir wollen uns noch den Mount Robson, den höchsten Berg der Rocky Mountains, ansehen. Es begleitet uns der Fraser River, der die größten Lachsschwärme der Welt aufweisen soll. Wir kommen vorbei am Moose Lake und am Mount Fitzwilliam.
Am Abend habe ich ein interessantes Gespräch mit unserem Campingnachbarn, der gebürtig aus Leipzig kommt. Er lebt seit seinem 15. Lebensjahr in den U.S.A. und kommt in jedem Jahr für 3 Monate Sommerurlaub in die Rockys. Er gibt uns einige nette Tipps. Wir hätten heute z.B. nur einige Kilometer weiter fahren müssen, um die Lachse im McLe springen zu sehen.