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1. Tag

15./16. August – Anreise

Ein ruhiger Flug in einem Airbus 330 bringt uns mit Zwischenstopp in Edmonton nach Vancouver. Das ewige Eis Grönlands können wir aus knapp 12.500 m Höhe sehr gut sehen, aber leider sind in British Columbia auch 5 große Waldbrände zu erkennen.

Hinflug

Nach langer Wartezeit vor der Passkontrolle und noch längerer Suche nach dem richtigen Shuttle-Bus landen wir dann auch gut im Hotel. Es schließt ein Imbiss im Hotel-Restaurant an und der Versuch eine telefonische Verbindung mit Deutschland herzustellen mittels Kreditkarte. Wir schaffen es nicht und erwerben an der Rezeption eine Telefonkarte. Nach eingehendem Studium der Gebrauchsanweisung und Eingabe einer insgesamt fast 20-stelligen Nummer bekommen wir tatsächlich Kontakt.Müde fallen wir ins Bett, aber der Schlaf ist weder lange noch intensiv, so dass wir am nächsten Morgen wieder früh auf den Beinen sind.Den Shuttle-Bus chauffiert zu unserer großen Überraschung ein älterer Deutscher zur Wohnmobil-Vertretung. Dort steht wiederum ein junger, deutscher Student hinter der Theke. Viel englischsprachige Kommunikation war nicht nötig bis wir im Wohnmobil sitzen. Eingeräumt ist alles sehr schnell und wir können starten.

Einkauf

Zuerst einmal suchen wir uns einen Supermarkt für den ersten, gigantischen Lebensmittel-einkauf, einen „Liquore Store“ für einen sehr gemäßigten Weineinkauf (gemäßigt, weil sehr teuer) und einen „Breakfast-Shop“ für das Frühstück. Vor den 4 großen Kaffeebehältern, bzw. –maschinen zur Selbstbedienung stehe ich ersteinmal völlig ratlos.  Es ist mir nicht ersichtlich, wie ich an den Kaffee kommen soll. Ein Kanadier hilft mir sehr nett und will mir auch gleich den Weg zum nächsten Strand erklären. Aber wir wollen direkt nach Vancouver Island übersetzen.Nach einer Wartezeit von 1 Std. und 10 Min. können wir auf die Fähre fahren. Die Überfahrt von 1,5 Std. genießen wir bei herrlichem Sonnenschein. Den anvisierten „ Fort Victoria R. V. Park“ finden wir trotz fehlenden Stadtplans nach kurzer Suche relativ schnell. Da wir inzwischen sehr hungrig sind wird zuerst einmal gekocht. Nach dem Essen genießen wir bei Sonnenuntergang eine Flasche Chardonnay aus dem Okanagan Valley. Der Campground ist nicht unbedingt gemütlich, aber sehr sauber und gepflegt. Nach 20 Uhr, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wird es aber empfindlich kühl. Draußen kann man dann selbst in dickem Fleece nicht  mehr sitzen.

Fährfahrt Victoria